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Einsatz

Katastrophenschutz übte das Fahren im Verband

Veröffentlicht: 26.10.2026
Autor: Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Am Mittwoch, 21. Oktober, und Freitag, 23. Oktober, übten die Einheiten des Katastrophenschutzes im Rhein-Pfalz-Kreis das Fahren mehrerer Einsatzfahrzeuge im geschlossenen Verband, auch Kolonne genannt.
Kolonnen sind im Straßenverkehr kein alltäglicher Anblick. Umso wichtiger ist es, das gemeinsame Fahren regelmäßig zu trainieren. Dabei gelten besondere Verkehrsregeln: Ein geschlossener Verband gilt im Sinne der Straßenverkehrsordnung als ein Fahrzeug. So darf eine Kolonne beispielsweise eine ampelgeregelte Kreuzung geschlossen passieren, auch wenn die Ampel während der Durchfahrt auf Rot umschaltet. Voraussetzung ist, dass der Verband ordnungsgemäß gekennzeichnet ist und die geltenden Regeln eingehalten werden.
Wer eine solche Kolonne mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen und eingeschaltetem Blaulicht durch die Orte fahren sieht, denkt schnell: „Da muss etwas Schlimmes passiert sein!“ Wir können beruhigen: Es handelte sich an diesen Tagen um eine Übung der in den Schnelleinsatzgruppen (SEG) engagierten Organisationen der DLRG Neuhofen, DRK, Malteser und der Feuerwehr.
Denn im Ernstfall zählt jede Minute. Durch regelmäßiges Training stellen die Einsatzkräfte sicher, dass sie auch bei größeren Schadenslagen sicher, koordiniert und schnell an ihren Einsatzort gelangen.
Zu Ihrer und unserer aller Sicherheit: Der Katastrophenschutz im Rhein-Pfalz-Kreis.

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