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Einsatz

Fünf Kilometer durch den Rhein – Wasserretter-Ausbildung unter realen Bedingungen

Veröffentlicht: 20.09.2026
Autor: Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sonntag, 20. September, 14.45 Uhr: Während andere ihren Sonntagnachmittag genießen, steigen elf angehende DLRG-Wasserretter in den Rhein. Was nach einem ungewöhnlichen Sonntagsausflug klingt, ist ein wichtiger und anspruchsvoller Teil ihrer Fachausbildung Wasserrettungsdienst.

„Was macht ein Wasserretter an einem Sonntagnachmittag?“ Die Antwort der elf Teilnehmer an diesem Sonntag war eindeutig: Ab in den Rhein!

Natürlich nicht einfach so. Das Schwimmen im Rhein ist Bestandteil der Fachausbildung Wasserrettungsdienst und entsprechend vorbereitet und abgesichert. Mehrere erfahrene Strömungsretter sowie drei Boote begleiteten die Übung und sorgten für die notwendige Sicherheit.

Gestartet wurde oberhalb der Kollerfähre. Von dort aus führte die rund fünf Kilometer lange Strecke flussabwärts in Richtung Altrip. Dabei ging es für die Teilnehmer nicht nur darum, sich von der Strömung treiben zu lassen. Auf der Strecke warteten verschiedene Aufgaben, bei denen die angehenden Wasserretter ihre Fähigkeiten unter realen Bedingungen unter Beweis stellen mussten.

Gegen die Strömung schwimmen, die besonderen Strömungsverhältnisse im Bereich der Buhnen kennenlernen und das gezielte Wechseln aus der Hauptströmung in einen Altrhein – all das gehört dazu, wenn man lernen möchte, sich sicher im fließenden Gewässer zu bewegen und Strömungen richtig einzuschätzen.

Gerade der Rhein stellt dabei besondere Anforderungen. Strömung, Buhnen, Kehrwasser und unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten machen das Gewässer anspruchsvoll. Umso wichtiger ist es, solche Situationen bereits während der Ausbildung praktisch zu erleben und die notwendigen Techniken sicher zu beherrschen.

Kurz vor der Fähre Altrip war das Ziel schließlich erreicht. Nach der Rückkehr in die DLRG-Zentrale in Neuhofen wartete auf alle Teilnehmer der verdiente Abschluss: die Urkunde über das erfolgreiche Bestehen der Fachausbildung Wasserrettungsdienst.

Ein besonderer Sonntagnachmittag mit viel Einsatz, Teamarbeit und sicherlich auch der einen oder anderen kalten Dusche – aber vor allem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum sicheren Wasserretter.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Feuerwehren aus Waldsee und Otterstadt, die die Ausbildung mit der Absicherung der Übung unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zum sicheren Ablauf dieser anspruchsvollen Fachausbildung geleistet haben. Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren ist gerade bei Übungen unter realen Bedingungen eine wertvolle Unterstützung und zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen ist.

Herzlichen Glückwunsch an alle elf Teilnehmer zum erfolgreichen Abschluss der Fachausbildung!

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